Kirstenbosch – National Botanical Garden – eintauchen in die Flora und Fauna der Kapregion

Botanischer Garten

Der botanische Garten Kirstenbosch ist ein weiteres absolutes Muß auf der Kapstadtbesichtigungsliste… Hier sollte man sich getrost einen ganzen,, sehr entspannten Tag einplanen! Mein Tip ist es sich den Sonntag auszusuchen, um dann die Parkbesichtigung mit einem „Summer Sunset Concert“ zu krönen – das ist wirklich eines der absoluten Wow-Erlebnisse! Open-Air in mitten der wunderschönen Natur mit Blick über die Berge, finden hier jeden Sonntag am Nachmittag, Einlass  ab 16:00 Uhr, Konzerte statt – hinein in den rosaroten, goldenen Sonnenuntergang…, zumeist groovige südafrikanische Bands…, die Stimmung ist extrem entspann, peacig – ganze Großfamilien mit Kind und Kegel kommen zum Picknicken, Chillen und später wird barfuß ausgelassen in der satten Wiese getanzt… Ein Erlebnis, das die Herzen mit Freude auffüllt! Hier vergißt man für einen Moment alle landesspezifischen Probleme und bekommt einen schönen Ausblick auf eine harmonische Regenbogengesellschaft…

Es ist etwas kompliziert an die Konzertkarten zu kommen – Achtung, man kann sie nicht am Parkeingang direkt kaufen…! Man konnte sie nur online erwerben und das funktioniert in Südafrika mit einer europäischen Kreditkarte aus Käuferschutzgründen nur mit einem etwas umständlichen Pinverfahren… Vielleicht ist es eh besser, dies im Vorfeld aus Deutschland zu buchen, denn dann bekommt man noch Tickets…. Auf der oben verlinkten Seite stehen die Kontaktdaten und die Art und Weise, wie man an die Karten kommen kann – ggf. stellt sich die Situation vor Ort dann aber doch etwas anders da;-))… Die Tickets sind allerdings wirklich nicht teuer, die Idee ist, dass es eine erschwingliche Kulturveranstaltung für „Jedermann“ sein soll…, wobei es in Südafrika soooo viele Menschen gibt, für die der für uns moderate Eintrittspreis absolut utopisch ist… Wir durften die Band „Mi Casa“ erleben – es war großartig – eine jazzige, schwrazweiße House Combo aus Johannesburg, die 2012 den South African Music Award gewonnen hat… Hier gelingt es die Brücke zwischen Schwarz und Weiß zu spannen und sich der aktuellen Themen auf musikalische Weise anzunehmen „TULALE FOFOFO„, „These Streets“ und viele tolle Tracks mehr – hört mal rein und move it Baby!

Jetzt zurück zum eigentlichen botanischen Garten. Er befindet sich im Stadtteil Newlands und schmiegt sich an den Osthang des Tafelbergs. Mit seinen rund 36 Hektar Fläche gilt er nicht zu Unrecht als einer der schönsten botanischen Gärten der Welt. Betrieben wird er vom „SANBI“ (South African National Biodiversity Institute). Das Gelände wurde 1895 von Cecil Rhodes, dem ehemaligen Premierminister der Kapregion und Bergwerks-Magnaten gekauft. Er wollte es schon damals vor der Besiedlung schützen. 1902 nach seinem Tod überlies er es dem Saat, wo dann 1913 unter seinem ersten Direktor Harold Pearsonder der botanische Garten Kirstenbosch gegründet wurde.Schon hier war das Ziel gesetzt, die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion zu erhalten. Noch heute hält man sich an diesen Grundsatz, da nur heimische Pflanzen gezeigt werden. So kann man hier die landestypischen Silberbaumgewächse (Proteaceae), die Heidekräuter (Erica), Palmenfarne (Cycadeae), ein Arboretum, einen Steingarten und ein großes Sukkulentenbeet bestaunen. Das Gewächshaus am Haupteingang zeigt Pflanzen der wichtigsten Vegetationsformen Südafrikas, wie die Karoo, den Fynbos und die Savanne.

Der Botanische Garten Kirstenbosch wurde gegründet, um die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion zu erhalten. Dieser Grundsatz wird auch heute noch beibehalten, indem nur heimische Pflanzen gezeigt werden. So finden sich Beete speziell für die südafrikanischen Silberbaumgewächse(Proteaceae), die Heidekräuter (Erica), Palmfarne (Cycadeae) und die Restionaceae.

Im Botanischen Garten starten mehrere Wanderwege. Der Weg durch den „Skeleton Gorge“ ist einer der bekanntesten Wanderwege zum Tafelberg hoch. Nach Norden hin kann man am Rhodes’ Memorial entlang zum Devil’s Peak wandern, nach Süden geht es bis zum Constantia Nek. Das schafft man jedoch wahrlich nicht alles an einem Tag….!

Super beliebt unter den Locals ist es im Park zu Picknicken… Am Wochenende treffen sich Großfamilien und riesige Freundeskreise, um gemütliche bakantische Gelage auf den Wiesen auszubreiten und dort in geselliger Runde zu Quatschen, Schlemmen und Releaxen…

Das möchtet Ihr auch machen – kein Problem! Am Gate 2 gibt es den „Kirstenboch Tea Room“ hier kann man sich ein Picknick ca. 2 Tage vorher vorbestellen und dann bei Eintritt in den Park mitnehmen und dort genießen… – ausgewäht wird aus dem „Picknick-Menü

Das der gesamte Garten absolut faszinierend für Groß und Klein ist steht absolut außer Frage – auch das Summer Sunset Konzert fand unser Sohn großartig – wir wurden alle von der Happy-Stimmung mitgerissen und mußten einfach alle mittanzen:-)))…

Auch mit kleineren Kindern im Kinderwagen kann man sich auf den Hauptwegen problemlos bewegen…

Im „Kirstenbosch Manor Guesthouse“ kann man sogar übenachten und es sieht sehr schön aus…

Hier geht es zum dazugehörigen „Blogbeitrag„…

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